Steffen Schulte-Lippern wurde 1979 im Sternzeichen des Zwilling im sauerländischen Lüdenscheid geboren. Schule, Verantwortung und Pflichten sind von Beginn seines Lebens an lästiges Beiwerk - sein Leben sollte sich völlig unbeschwert gestalten - nie sorgen, was morgen passiert und den lieben Gott, einen guten Mann sein lassen.
Mit dem 15. Lebensjahr veränderten Wolken sein Leben. Schönwetter- Wolken, Quellwolken und Regenwolken sollten für die Ewigkeit festgehalten werden. Er kaufte sich seine erste Revue-Kamera und fotografierte innerhalb eines Jahres hunderte von Wolken. Seine Leidenschaft vom Fotografieren führte seine Eltern zur Verzweiflung, da Unmengen an Film- und Entwicklungskosten finanziert werden mussten.
Und hier fand er seine Berufung zum Fotografen. Die Überzeugung lieferte das Buch „Private Propety“ vom wohl größten Fotografen unserer Zeitgeschichte, Helmut Newton. Die Fotografie wurde zu Steffens Lebenseinstellung.
Newton sagte einmal „Fotografieren, das ist eine Art zu schreien, sich zu befreien…Es ist eine Art zu leben".
Dieses Schlüsselerlebnis machte die Kamera zu seinem ständigen Begleiter.
Nach Abschluss seiner Schullaufbahn mit dem Abitur, begann er eine Ausbildung zum Fotografen in einem kleinen Fotostudio in Lüdenscheid. Er absolvierte die Ausbildung als Bester seiner Klasse.
Die ersten 10.000 Fotos waren geschossen – zu denen Newton seinen Lehrlingen sagte, es seien die Schlechtesten. Der Job unterforderte ihn. 2005 beschloss er seinen eigenen Weg zu gehen, und so wurde die steve fotoagentur in der Gustav-Adolf-Straße Lüdenscheid geboren.
„Wie viele tausend Fotos ich bis heute geschossen habe, kann ich nicht sagen, aber ich danke heute vielen Menschen, ohne deren Rückhalt ich diese Entscheidung vielleicht nie getroffen hätte: Meine liebe Irene, meine Familie, Mattes und Gregor mit Jenny und Verena, Manfred, Arno, den Blumensteins, Winter, meiner Bank, meinem Steuerberater, Karl-Friedrich Kessler und allen Models, die meine Bilder so schön haben wirken lassen, dank Euch war es keine Qual".







